Türensammlerin – Der Reiseblog mit Türen

Die Domtür

Heute präsentiert die Türensammlerin einen weiteren Teil des Berichtes über ihre Saale-Unstrut-Tour. Der Naumburger Dom mit seinen weltberühmten Stifterfiguren, allen voran natürlich Uta, die schönste Frau des Mittelalters, war mir schon immer ein Begriff. Zu finstersten DDR-Zeiten bin ich auch einmal dort gewesen, doch die Erinnerung daran: total verblasst. Was ich nun in Naumburg vorfand, hat mich in höchste Verzückung versetzt.

Natürlich haben wir mit dem berühmten Dom begonnen. Da gerade eine Mittagsandacht lief, nutzten wir die Gelegenheit, und als Einstimmung sahen wir uns erstmal den sehr informativen Film an, der in Endlosschleife läuft und jederzeit einen Einstieg ermöglicht. Dann ging es hinunter in die effektvoll reduziert beleuchteten Räume der Schatzkammer mit interessanten Ausstellungsstücken, dann ein kurzer Rundgang durch den Kreuzgang und in den Klostergarten mit duftenden Kräutern und Pflanzen, deren Darstellung sich überall in den Ausschmückungen der Gebäude wiederfinden, wie beschriftete Stelen erklären. Und als Höhepunkt schließlich in den Dom selbst.

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Zur Zeit werden an vielen Stellen verteilt moderne Kirchenfenster als Sonderausstellung präsentiert. Ein interessanter Kontrast zum geballten Mittelalter. An vielen bemerkenswerten Kunstwerken kann man dort verweilen und sich in Details verlieren, die erhabene Ruhe des Bauwerkes erspüren, den Gesamteindruck wirken lassen. Wie erwartet machten jedoch die Stifterfiguren des Naumburger Meisters, dessen Identität bis heute nicht eindeutig geklärt ist, den größten Eindruck auf mich. Die Figuren sind so ausdrucksstark, lebensnah und zeitlos schön, daß sie immer wieder Besucher aus aller Welt anlocken und faszinieren. Man wünschte sich, sie auf einer Empore ganz nah und Aug in Auge bewundern zu können. Sie schmücken den Westchor und laden die Besucher ein, zu scheinbar gegenseitiger Begutachtung auf den Bänken Platz zu nehmen.

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Auch der Rest der Stadt ist höchst sehenswert. Davon aber in einem eigenen Beitrag, es gibt einfach zu viele schöne Fotos, die ich Euch zeigen möchte. Naumburg liegt gut angeschlossen an

  • Autobahn (A9)
  • B 87, B 88, B180 und
  • Bahnnetz (auch ICE)

im Herzen Mitteldeutschlands, einen Katzensprung von Leipzig entfernt und auch von Berlin aus in 1 1/2 – 3 Stunden zu erreichen.

Hier sei auch auf den ersten Teil meiner Saale-Unstrut-Tour hingewiesen: Die Pforte stellt das bezaubernd gelegene Kloster Pforta vor.

Und neu dazugekommen der Beitrag über die Stadt Naumburg selbst.

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Dieser Beitrag wurde am 9. August 2014 um 17:47 veröffentlicht. Er wurde unter Deutschland, Saale/Unstrut, Türen abgelegt und ist mit , , , , getaggt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

3 Gedanken zu „Die Domtür

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