Türensammlerin – Der Reiseblog mit Türen
Detail einer Tür am Markt in Naumburg

Naumburg, die Stadt hinter dem Dom

Naumburg an der Saale, eine beeindruckende Stadt in bezaubernder Landschaft. Berühmt durch den Dom mit den Stifterfiguren, der in einem anderen Reiseblog von der Türensammlerin schon ausführlich beschrieben wurde. Zentrum der nördlichsten deutschen Weinbauregion Saale-Unstrut und gewiss mehr als einen Tagesausflug wert.

Naumburg atmet an allen Ecken Geschichte. Die ehemalige Bürgerstadt, die im Mittelalter durch Handel zu Reichtum gelangte, geizt nicht mit prächtigen Handelshäusern, die natürlich über wundervolle Türen und Tore verfügen. Das Herz der Türensammlerin schlug in jeder Straße höher. Der sehenswerte Marktplatz gilt als einer der schönsten Mitteldeutschlands und man sitzt dort in der Tat mit einem zauberhaften Blick auf architektonische Perlen in einer ruhigen Fußgängerzone und kann regionale Spezialitäten mit einem guten Glas Wein von regionalen Winzern begleiten oder Kaffee aus einer privaten Rösterei genießen. Von dort sieht man auch die Stadtkirche St.Wenzel mit der berühmten Hildebrandt-Orgel.

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Die Stadt ist sehr schön restauriert, viele gemütliche Ecken laden zum verweilen ein. So fanden wir nach Durchquerung der Altstadt, in einem sehr ruhigen Viertel in der Nähe des Marientores einen sympathischen kleinen Laden mit Sanddornprodukten. Davor einige sonnenbeschirmte Tische und Stühle und ein sehr leckeres Sanddorn-softeis aus der daneben stehenden Maschine. Der Sohn der Familie umkreiste uns stolz auf seinem kleinen Fahrrad, doch als er sich an der Eismaschine selbst bedienen wollte, musste der Vater doch eingreifen. Wohl besser so. Uns hat es jedenfalls sehr gut geschmeckt und wir können es nur empfehlen. Für dieses Jahr habe ich mir fest vorgenommen, einmal den Weihnachtsmarkt von Naumburg zu besuchen. Stelle ich mir sehr stimmungsvoll vor. Übrigens wurde der Begriff Stollen erstmals 1329 in einer Naumburger Urkunde erwähnt. Als Gegenleistung für das Innungsrecht mussten die Bäcker dem Bischof zu Weihnachten jeweils 2 lange weiße Brote, genannt „Stollen“ liefern. Naumburger Spezialität ist der Kirschstollen, in dem Rosinen durch Kirschen ersetzt wurden und der mit Kirschwasser und Dinkelmehl gebacken wird. Darauf freue ich mich schon.

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Auch ein Ortsteil von Naumburg und bereits mit einem eigenen Beitrag bedacht: das wunderschöne und unbedingt besuchenswerte Kloster Pforta, zwischen Naumburg und Bad Kösen gelegen.

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Dieser Beitrag wurde am 24. September 2014 um 22:22 veröffentlicht. Er wurde unter Deutschland, Saale/Unstrut, Türen abgelegt und ist mit , , , , getaggt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

Ein Gedanke zu „Naumburg, die Stadt hinter dem Dom

  1. hanno sagte am :

    ein schöner Beitrag Manu, in den 90-ern war ich mal dort aber nur ganz kurz als zwischenstopp, aber das ist natürlich zu wenig …

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